Trierischer Volksfreund vom 17.4.2007

GASTRONOMIE

Die gute Stube der Prominenten

Von unserem Mitarbeiter Dietmar Scherf

Wer hätte das gedacht? Die Weinstube "Schenk-Oster" in Waldrach ist eine Geheimadresse für Prominente und Weinliebhaber aus nah und fern. Das in Leder gefasste schwere Gästebuch gibt reichlich Auskunft.

Wenn ein Buch erzählen könnte: Barbara Wünsch-Schirmer präsentiert in ihrer Weinstube in Waldrach das außergewöhnliche Gästebuch. Auf dieser Seite hat Rita Süssmuth unterschrieben. Auch Willy Brandt kennt die Waldracher Stube. Benedikt Schenk (linkes Bild, links) begrüßte ihn am 10. April 1960. Fotos (2): Dietmar Scherf (1), privat (1) Beim Blick in das 55 Jahre alte Gästebuch kommt der Gast aus dem Staunen nicht mehr heraus. Besucher aus der Politik, der Wirtschaft, der Kultur oder der Wissenschaft geben sich in der Waldracher Weinstube "Schenk-Oster" die Klinke in die Hand. Benedikt Schenk bemerkt darin am 17. April 1952: "Viele der Gäste erfuhren hier zum ersten Mal, dass man es auch an der Ruwer versteht, einen guten Wein anzubauen, zu pflegen und (...) zu trinken."

 

Von Atomphysiker bis Dichter


Das Buch listet auf vielen Seiten die illustre Schar der Gäste aus aller Herren Länder auf, so den Schauspieler Dieter Borsche, den Atomphysiker Otto Hahn, den Dichter Stefan Andres, die Fliegerin Elly Beinhorn, die ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Kohl, die Landeschefs Bernhard Vogel und Kurt Beck, den früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann oder die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.

Beim einstigen Bundesminister für Umwelt, Klaus Töpfer, wusste man in Waldrach: "Der Herr kann stündlich kommen." Dazu Barbara Wünsch-Schirmer: "Herr Töpfer rief dann stets persönlich an und bestellte die notwendigen Zimmer." Da er gerne als Durstlöscher auch mal ein Bier trank, ging er dann auf die andere Straßenseite in den Landgasthof "Simon". "Dort traf er bei einem Besuch den heimischen Gesangverein, den er spontan zu einem Besuch nach Bonn einlud", erinnert sich Wünsch-Schirmer.

Sie hat mit ihren hochrangigen Gästen bereits viel erlebt. Da war der Sicherheitsdienst, der Zimmer und Personal kontrollierte, oder auch die Polizeiautos vor der Haustür und der eigens "eingeflogene" Kellner.

Ganz so hochoffiziell wird es bei den Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der Weinstube nicht zugehen. Chefin Barbara Wünsch-Schirmer lädt für den heutigen Dienstag, 17. April, und Freitag, 20. April, mit vielen Gästen jeweils ab 19 Uhr zu einer kulinarischen Weltreise durch das internationale Gästebuch des Hauses ein.

 

Es gibt nur Wein


Am 19. April 1937 erhielten die Großeltern der jetzigen Gastwirtin, Benedikt und Barbara Schenk, die "Erlaubnis zum Betrieb einer Weinwirtschaft" vom damaligen Bezirksverwaltungsgericht Trier. Der Antragsteller, er erfüllte sich genau auf den Tag am 17. April 1937 einen Herzenswunsch mit dem Betrieb einer Weinwirtschaft, wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Ausschank von Bier nicht gestattet werde. Von ihrer Mutter, Martha Wünsch-Schenk, übernahm Barbara Wünsch-Schirmer im Juli 1989 die Weinstube und das Weingut. Sie hatte an der Fachhochschule in Geisenheim Weinbau studiert und damit den Grundstein für das Fortführen des elterlichen Betriebs gelegt.

Auch heute noch bewirtschaftet sie drei Hektar Weinberge in Waldrach und Kasel. Die umtriebige Winzerin wurde als Erfinderin und Motor der Aktion "Die Woche teilen mit Freunden" bekannt. Den beteiligten Betrieben beschert sie damit seit Jahren volle Häuser.

„Das Besondere Essen in Waldrach“

Zum feierlichen Anlass, als lockeres Geschäftsessen, oder als ein ganz spezieller Abend zu zweit oder mit Freunden!

Genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre unser geselliges Mahl zum Selbstkochen oder Brutzeln.


Wir starten ab Mai 2007 als das Fondue-Restaurant an der Ruwer Gutes hat immer Saison!!!

„Im neuen Jahr hat sich manch einer vorgenommen, gesünder zu essen – zum Beispiel mit Erlebniskochen & Weinschmecken.

An die Töpfe, fertig, los!“ Wellness-Kochen für Leib und Seele“

Wo man Geselligkeit pflegen will, dem Freund oder Gast aber auch beweisen möchte, dass man noch lange mit ihm zusammensitzen mag, ja – sogar mit ihm aus einem Topf isst, - da ist für ein Fondue der rechte Platz.

Geniessen Sie einen gemütlichen Fondue-Abend ab 2 Personen.

Sie sitzen gemütlich bei Kerzenschein und schlemmen verschiedene Sorten Fleisch (im Fonduetopf selbst gegart),dazu servieren wir Ihnen knuspriges Baguette, köstliche Dipps und Saucen, frischen Salat, oder auch Kartoffeln.

 

Fondue im Sommer????


Ja, wenn man es in Waldrach geniesst. Im Sommer kann man auch gut abends wandern oder Radfahren und dann ein Fondue geniessen.

Wir sorgen bei Ihnen und Ihren Gästen für einen unvergeßlichen Abend, denn Fondue macht einfach Spaß!

Wir bieten Ihnen für jeden Geschmack das richtige Essen:

Fleisch-Fondue ist die wohl populärste und bekannteste Form des Fondue, man gart hierbei mundgerechte Fleisch-Häppchen in heißer Brühe oder Fett und taucht sie dann in Soßen und Dips. Bei der Auswahl von Fleisch, Soßen und Dips richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen und beraten Sie gern.

Für fleischlosen Genuß ist das Käse-Fondue die richtige Wahl, dippen Sie leckere Weißbrotwürfel (auf Wunsch geröstet) oder auch Gemüsestückchen in geschmolzenen und gewürzten Käse.

Egal für welches Fondue Sie sich entscheiden: In jedem Fall sitzt die vergnügte Runde gemütlich um den Tisch, jeder bereitet nach seinem individuellen Geschmack Häppchen zu, taucht sie in Sossen und Dips, genießt, plaudert und hat Spaß. Unsere Fondues werden auf Wunsch auch mit offener Flamme bereitet und sind damit auch für einen romantischen Abend zu Zweit genau das Richtige, überraschen Sie Ihren Partner doch einfach einmal!

 

Verschenken Sie Genuß!


Natürlich können Sie einen Fondueabend auch verschenken, auf Wunsch erhalten Sie von uns Geschenkgutscheine für Fondueessen, sprechen Sie uns einfach an.

Wir bitten Sie, Ihren Fondueabend mindestens einen Tag vorher zu bestellen, da wir eine entsprechende Vorbereitungszeit benötigen.

Suppentraum und Eintopfwonne


Die ausgewogene und gesunde Pause am Mittag

Wir bieten Ihnen:

Wöchentlich Montags bis Samstags zwischen 12.00 und 14.00 Uhr bis zu 6 verschiedene Suppen oder Eintöpfe.

Suppe wärmt und stärkt, Suppe weckt die Lebensgeister und beruhigt die Nerven.

Mit Suppe kann man auch schlank und fit bleiben. Sie liegt nicht schwer im Magen und macht trotzdem satt, ist schnell ausgeschenkt und gegessen. In der Auswahl unserer Suppen und Eintöpfe richten wir uns nach dem saisonalen Angebot. So gibt es im Frühjahr Spargel- und Kräutersuppe, Tomaten-Creme im Sommer und Kürbis im Herbst. So ist unser Angebot durch diese saisonale Ausrichtung eher vielfältig und auf jeden Fall schmackhaft und qualitätsreich.

Bei der Zusammenstellung der Rezepte achten wir darauf, dass Sie sich bei uns gesund, das heißt vor allem auch abwechslungsreich ernähren können. Die einfachen Regeln der Ernährung: Viel Ballaststoffe und Vitamine, genügend Kohlehydrate und wenig Fett, berücksichtigen die meisten unserer Suppen sowieso.

Unser Suppen-Kessel Angebot ist keine Luxus-Gastronomie für wenige, sondern gutes, liebevoll und frisch zubereitetes Essen für alle. Qualität hat ihren Preis. Aber gerade Suppen und Eintöpfe bieten die Chance, hervorragende Qualität zu annehmbaren Preisen anzubieten.

Unsere großen 0,4-Liter-Portionen machen satt, aber nicht dick. Dazu reichen wir Brot oder Brötchen. Wir bieten Ihnen aber auch gerne kleinere Portionen an. Alle Suppen können auch in einem Isolierbecher mitgenommen werden, falls Sie lieber im Park oder am Schreibtisch Ihre Suppe auslöffeln wollen!

Neugierig geworden???????????

Dann freuen Sie Sich auf „Fast Food aus Slow Food“ und unsere wöchentlich wechselnden Suppen- und Eintopfvariationen, die wir Ihnen gerne, jeweils vorab, als Speisekarte vorstellen werden.

 

Diabetikerweine


Die herbe Diabetikerzeit ist vorbei! Mit der neuen Weinverordnung von 1995 kann ein Diabetikerwein bis zu 20 g/l Gesamtzucker haben. ( Der Gesamtalkoholgehalt darf 12,0 % Vol. nicht überschreiten). Dabei ist der für Diabetiker wichtige Glucoseanteil auf höchstens 4 g/l begrenzt. Die Glucose (Traubenzucker) wird bei der Gärung von Hefen bevorzugt zu Alkohol vergoren. So enthalten Weine mit geringer eigener Restsüße den Zucker als Fructoseanteil. Wenn die Weine in ihrer Gärung unterbrochen werden, ist die verbleibende Restsüße, die für den Diabetiker nicht schädliche Fructose.

Testen und probieren Sie wie fruchtig und ausgezeichnet auch Diabetikerweine schmecken können und suchen Sie sich anhand unserer Auflistung einige zum probieren aus.


1999er Waldracher Jesuitengarten Auslese FEINHERB Gesamtzucker 14,7 g/l, Glucose 0,9 g/l


Und wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schicken Sie uns bitte ein Mail (siehe den kleinen Brief oben) und Sie erhalten umgehend Antwort.

Weingut-Weinstube B. Schenk-Oster, Bahnhofstr. 3, 54320 Waldrach Tel: 06500-647, Fax:06500-1671, mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.